mal über Facebook reden

Wer genau hinhört, wenn ich leidenschaftlich über Online und Kommunikation oder beides in Kombination spreche, bemerkt vielleicht mein leicht gespaltenes Verhältnis zu Facebook. Ich mag es und bin dennoch nicht verfallen. Ja ich stehe dazu, ich muss nicht immer alles toll finden, nur weil Social Media drauf steht. Ich habe mir auch vorbehalten Foursquare auszulassen, weil ich den Wert (übrigens bis heute) nicht erkenne. Bei Facebook entschied ich mich bewusst, als Unternehmerin keine Page zu haben, weil mein Kommunikationszentrum der Blog ist, dessen Inhalte sowieso auch auf andere Plattformen wie Twitter und Facebook schwappen.

Inzwischen finden sich auch meine Freunde (die definitiv keine Digital Native Jahrgänge sind) auf Facebook ein und ich habe auch offline immer häufiger Diskussionen rund um die Plattform. Datensicherheit, was ist mit gelöschten Bildern? Und nun beschäftigt sogar junge Nutzer dank der neuen Chronik, was mit ihren Inhalten passiert. Es scheint ein massentaugliches Thema und es schaffts auch schon mal in die Nachrichten.

meine Chronik sieht so aus Deshalb lud gestern der Moderator Chregi Künzi vom Jugendsender Joiz.tv Thomas Hutter (das wandelnde Facebook Lexikon) in seine Sendung ein. Als Kommunikatorin war ich ebenfalls dabei und konnte ein paar einfache Grundüberlegungen beitragen. Nichts für fortgeschrittene Onliner, wie die meisten Leser auf diesem Blog hier. Aber vielleicht mal ein netter Link wenns am Familientisch mal wieder um Facebook geht.

Die Sendung: Das neue Facebook, Fluch oder Segen?

Mal drüber reden:

Ich möchte bei der Gelegenheit anmerken: Eltern und Lehrpersonen sollten in meinen Augen Social Media nicht ignorieren oder gar verteufeln, sondern vielmehr die Mechanismen und Realität vertieft kennen, das heisst nutzen. So können sie dem Nachwuchs die eigene Lebenserfahrung und die Sorgfalt wie auch Respekt im Umgang mit Menschen auf den Weg mitgeben. Alle Generationen lernen voneinander und erlernen gemeinsam eine neue Medienkompetenz, statt in ein paar Jahren zu erschrecken, was “da draussen” alles veröffentlicht ist (auch über Leute ohne Account). Es lohnt sich, auch einfach mal darüber zu reden.

Ein Kommentar zu “mal über Facebook reden

  1. Die anfängliche Facebook Begeisterung lässt bei mir als einfacher Nutzer auch stark nach. Das Konzept und “Medium” der Plattform lassen mich immer weniger Mehrwert erkennen. Nur weil ich nun mit fast jedem der mir begegnet vernetzt sei kann, heißt das nicht dass ich permanent von jedermann Banalitäten und Werbung (in Form von Posts) berieselt werden will. Es fehlt einfach total an Tiefe (Inhalte) und Qualität, auch was das technische auf der Seite angeht.

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