internes Microblogging is flopping

Im Januar haben wir versuchsweise Yammer bei uns eingeführt. Yann, Jonathan und das interne Microblogging selbst haben mich schnell überzeugt. Endlich konnte ich

– erfahren was in den Projekten läuft
– schnell einen Experten oder
– eine Idee finden und
– über Markomaktivitäten intern informieren
– und leider später sehen, wer was zu mittag ist (Spamattacke)

Im Gegensatz zu unserem Wikibasierten Intranet sollte die Schwelle für kurzlebige Informationen niedriger sein und anfangs nutzten gefühlte 20% der Leute den Kanal. Leider gab es im März eine erfolgreiche Spamattacke, aus mir unerklärlichen Gründen, die viele User vergraulte.
Wir experimentierten auch während eines Gastvortrages mit dem Bloggingtool für Fragen, Meinungen und Zusatzinfos, befanden das Vorgehen als ungeeignet.

Neben Skype, Wiki, Blogs, den Kaffeemaschinen und Mail kühlte der Yammerdraht in den letzten Wochen zusehens ab. Nur 10% nutzen es noch. (Danke Wolf-Christian für die Zahl.)

Seit ein paar Monaten nutzen wir gleichzeitig für unsere PR den externen Microbloggingdienst Twitter. Publizieren dort Corporate News, Referate, Artikel und tauschen uns mit externen Leuten aus. Namicsler die möchten, sehen dort, was an Projekten und Aktionen läuft. Klar, immer nur die, die wir kommunizieren dürfen. Wird jetzt aus externer Kommunikation auch interne? mal sehn, aus einem Teil vielleicht.

Ich verliebte mich jedenfalls mehr in Twitter und ersetzte klammheimlich Yammer, stahl mich dort davon. Drum jetzt mein öffentliches Bekenntnis: Bye bye Yammer, hello Twitter.

sorry Yann und Jonathan – es hat trotzdem Spass gemacht, mit Euch im Lab das Ding aufzusetzen.

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