Social Intranet innen wie aussen

ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Social Kommunikation an Studenten zu vermitteln ist gar nicht so einfach. Gut, die externe kann man prima praktizieren. Aber schnell ist klar, die interne ist die wichtigste Säule für eine starke externe Kommunikation. Und hier wird die Praxis schnell wackelig. Mögliche Tools gibts wie Sand am Meer. Diese hat uns übrigens Dragiza letztens vorgestellt. Wikis, cloud drives, google sites + drive, Blogs, Podio

Aber was macht man, wenn die Intranets = Download-Bereich bedeuten. Also für die Studentierenden (ich bessere mich) reines Holen von Handouts (übrigens wertfrei und auch nicht aussergewöhnlich). Kein Austausch, kein Upload, keine webbasierte Zusammenarbeit, kein Chat für sie. Mail als Hauptinstrument. Logisch, dass sie sich andere Wege suchen und geschlossene Facebook Gruppen, Dropbox und google Drive und Skype oder FB Chat einfach einsetzen. Realität. Dazu lesenswert „guess what Mr. CIO one in fife of your employees uses dropbox)

Ihr wisst alle selbst, wie die Intranet Struktur in der Praxis aussieht und auch Hans-Dieter Zimmermann scheint dankbar um fortschrittliche Beispiele. Und dann bin ich unglaublich dankbar, wenn ich mich mit den jungen Leuten in eine Firma einladen darf, wo die Kultur und die Technologie auf dem Social Stand der Dinge ist. Ihr ahnt es, auch nach 2 Jahren, bleibt die social Kommunikation von Namics mein Favorit. So waren wir gestern mittendrin im wikibasierten Intrant. Die Studis wünschten sich zu Beginn wichtige Punkte, die sie von einem Intranet erwarten und Jürg Stuker konnte alle bieten. Ich glaube ein kleiner Punkt blieb offen (die Kalenderübersicht aller Events)

Meine Highlights:
– jeder kann von jedem Gerät (auch fremden) zugreifen
– alle haben die gleichen Berechtigungen
– wenn etwas nicht gesehen werden darf, gehört es nicht ins Intranet
– jeder kann alles editieren
– Bilder werden aus der Flickr Gruppe angezogen (197 freiwillige Accounts von 350 Mitarbeitern)
– die Suche ist übergreifend und findet auch Inhalte aus dem öffentlichen Blog
– der Mensch steht als Absender von Beiträgen im Mittelpunkt (mehr über die Person)
– Blog Kategorien für schnelllebiges
– regelmässiges Aufräumen ist nötig
– drei Pfeiler. Klassische Navigation, Menschen mit ihren Inhalten, Volltextsuche
– und die Bemerkung ganz nebenbei, das es „nun wirklich keine Flash-Anwendungen mehr braucht“

Mein Fazit zum Thema: ich wünsche mir, dass Unternehmen Vertrauen in ihre Mitarbeiter investieren, eine Kommunikationskultur die auf Augenhöhe ist und dann vielleicht noch ein paar technische Aspekte im Sinne der Mitarbeitenden anbieten. Damit wird eine der (in meinen Augen) wichtigsten Grundsteine der Social Media Kommunikation gelegt. Die Leute lernen die Mechanismen, tragen bei ! und die Kommunikatoren, wissen wer was beitragen kann und vorallem, welche Themen sich für die externe eignen. Social Media lässt sich schwer nach aussen praktizieren, ohne innen vorzuleben. Es ist mal wieder Zeit, dir, lieber Jürg zu sagen. Ich würde meinen Job heute nicht so leidenschaftlich und selbstverständlich machen, wenn ich nicht die „Lehrjahre“ bei euch gehabt hätte und dich als meinen Mentor in Online Fragen und Vorreiterrolle in Managementfragen. Danke und Happy birthday.

PS: eine Frage konnte nicht abschliessend geklärt werden. Ab welcher Firmengrösse macht so eine Plattform Sinn? Nach drüber Schlafen denke ich, die Frage sollte sein, ab welchem Kommunikationsbedürfnis macht es Sinn.

Und was mir noch einfällt, liebe Studis. Für einen Blog ist es lebenswichtig, Echtzeit-Beiträge vor den Redaktionsplan zu stellen (dieser ist mehr eine Art Guide). Sonst können wir gleich ein Magazin produzieren, welches dann selbstverständlich auch ohne Rechtschreibfehler ist (wirklich?) ^^

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2 Kommentare zu “Social Intranet innen wie aussen

  1. Gottardo schrieb am :

    Danke Su, da hol ich mir ein paar gute Ideen für unser Intranet-Projekt. „Menschen mit ihren Inhalten“, das hatte ich aus den Augen verloren.