Gesprächsstoff für Dialog – 9 Tipps von Romy

Heute Mittag hab ich zufällig bei Romy Mlinzk (Bloggerin und Online Heldin in meinen Augen) in Facebook eine Diskussion gesehen. Sie war in ihrem persönlichen Account und ich wurde aufmerksam, wegen dem grossen blauen Punkt.

cat content bei nivea
Es ging um eine Marke, die diesen blauen Punkt symbolisiert. Ich fand und find Nivea sympathisch mit der Schweizer Facebook Präsenz und genau genommen, den Mut von diesem Beitrag (bei Nivea Deutschland übrigens) sogar cool. Das eigene Produkt spielerisch halbfertig zeigen. Auch wenn es in die Kategorie Cat Content gehört. Es ist schwer mit Inhalten überhaupt anzukommen (Socialbakersblog)

 

Die Kommentatoren waren da ganz anderer Meinung. Ein paar hab ich euch im Bild raus gefischt.

Kommentare auf Romys Post

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charmante Wünsche von Wibke

charmante Wünsche von Wibke

Ich hatte mal fest gestellt, ‚wie mans macht, macht mans verkehrt beim Community Management‘ und deshalb gleich bei Romy nachgefragt, welchen Inhalt sie sich von Community Managern wünscht. Wir wollten ursprünglich über Cat Content reden und dann landeten wir beim Thema Gesprächststoff, von dem alle etwas haben. Es ist wie beim Small Talk, entweder entsteht daraus mehr oder es bleibt unbedeutend. Kuckt mal rein:

 

Es entstanden 9 Tipps im spontanen Hangout:

  1. Eigene Grafiken,
    die die Leute liken, weil sie cool sind (nicht weil sie aufgefordert werden) da fällt mir Wibke Ladwig ein, die seit neuestem Bilder von Hand malt, damit ihre Fans erfreut und übrigens auch mal locker 100 Blogger für ein Thema (hier Berufsbilder) aktiviert.
  2. Story Telling
    Eine Geschichte aufbauen mit Bausteinen, die aber auch allein verstanden werden können. Links zu vorigen Beiträgen.
  3. Content,
    der aus realen Situationen entsteht (man sponsort einen Fussballverein, dann zeig ihn)
  4. Externes
    Verlinken zu externen Beiträgen gibt echte Einblicke und zeigt auch
  5. Grösse
    wenn man bereit ist, nicht nur über sich und das eigene Angebot zu reden
  6. Plattformen
    Wenn Inhalte plattformübergreifend, dann sinnvoll und als Link, nicht automatisch
  7. Von Twitter
    zu Facebook funktioniert bedingt, andersrum nicht, weil in Twitter der Text abgeschnitten werden kann. Wenn man einen Link in FB teilt und gleichzeitig in Twitter, fehlt in Twitter der sichtliche Zusammenhang. Weil nur der Link im Tweet hängt nicht der FB-Beitrags Link
  8. Inspirierend
    findet Romy: Oreo, Ted und Explore Canada
  9. Kunden
    ich ergänze meinen Evergreen: Stories entstehen lassen. Aus Kommentaren, kleinen Beiträgen, Tweets, Kommentaren von Kunden, die happy sind, lässt sich mehr holen, als nur ein Like seitens des Community Managers.

PS: Romy gehts beim Cat Content übrigens ähnlich wie mir. Effekt(Like)hascherei ist langweilig. Aber wir fanden auch, dass wir oft nicht die typische Zielgruppe sind.

Nachtrag: inspiriert hat mich übrigens auch Katja Wenk mit einem Kommentar (hab mich grad über mich geärgert, dass ich das vergessen hatte zu schreiben):

„…Aber wenn Community Manager kaum Zeit und Budget haben, kommt halt sowas dabei raus. Denn es funktioniert ja offensichtlich – auch wenn wir das Publikum nicht für dumm verkaufen wollen. (Und wie sich das alles langfristig (also zehn Jahre und mehr) auf Markenwahrnehmung und so auswirkt? Wissen wir noch gar nicht.) Und schlechten Content zu teilen ist am Ende auch nur Cat Content. Interaktion ist somit nämlich garantiert.“

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8 Kommentare zu “Gesprächsstoff für Dialog – 9 Tipps von Romy

  1. Diese tollen Tipps halten wir euch nicht vor RT ‏@sufranke gestern entstanden von und mit @snoopsmaus Content, nein Gesprächsstoff,…

  2. Sehr richtig, was ihr beiden da sagt. Ich meine, der Content muss auf die Marke einzahlen, Aufhänger für Gespräche bieten. Aber ja, „wir“ sind nicht immer die Zielgruppe. Seltenst sogar! 😉 Irgendwie muss man den Spagat zwischen Cat Content und fachspezifischen/markenrelevanten Content finden – und dabei glaubwürdig bleiben. Danke für das klasse Interview!