Energie-Quelle Social Media

Am Montag waren Blogger im Bundeshaus bei Frau Doris Leuthard. Ich konnte wegen einem anderen Termin leider nicht dabei sein. Mein Ego stritzte mich natürlich deshalb ein wenig. Aber beispielsweise beim Leumund, Bloggingtom, Reto Hartinger war das Thema Energiestrategie Schweiz eh in besseren Händen, wie ich mir schnell eingestehen musste. Frau Leuthard öffnet sich also der Social Kommunikation und zwar recht mutig wie ich finde. Übrigens das Bloggertreffen war bevor die offizielle Meldung zur Energiestrategie #2050 am Dienstag vom Bundesrat die Medien ging. Es tut sich was…

Blogger bei Doris LeuthardWarum ich euch das erzähle? Weil ich mich zuufällig auch und trotzdem mit Strom, aber sozusagen mit der anderen Seite, beschäftigt habe. Für die die wissen, dass ich in einem Uran-Abbau-Gebiet aufgewachsen bin, kennen meine latente Atom-Kraft-Abneigung und so hab ich tatsächlich kurz überlegt, ob ich mich auf eine Bühne vor ca 150 Energiewerk-Betriebsleitern begeben soll. Ich entschied mich, mich dem Thema einmal anders zu nähern (ohne 80er Jahre Button im Kopf) und die Veränderungen der Branche stellten sich als spannend heraus. Vorallem natürlich im Blick auf die Kommunikation.

Ich hab Leute befragt die sich auskennen, dort arbeiten und sogar Netzwerk-Gründer Hans-Dieter Effner, der Moderator der https://www.xing.com/net/pri0c1b0dx/energienetwork Gruppe in XING mit 2500 Mitgliedern. Und ich fand unglaublich viele Impulse bei deutschen Anbietern und im Bulletin_eine Umfrage (August/13) über die SoMe Nutzung der Energie-Firmen. Ein Marketingverantwortlicher erzählte mir, dass die Branche nun mal kein B:C ist und Social Media keinen Sinn macht. Das brachte meine Synapsen natürlich ordentlich unter Strom.

Heute Nachmittag wage ich mich also, ein paar Vorurteilen das Licht auszuknipsen und Pro-Argumente zu bringen. Social Media als Energiequelle:

 

 

1 Energie-Quelle: zum Einstieg erstmal das „Übliche“
  • Marke sichern, ansprechbar sein, Dialog, Empfehlungen,
  • Twitter Bsp. VSE Verband
  • Bindung (übrigens bleiben die Privatkunden eher treu
  • Personalisierte mehrdimensionale Werbung
  • Inbound Marketing
  • Krisenkommunikation vorbereiten
2 Energie-Quelle: Die Diskussion um Energiewende mitgestalten
  • Themen-Blogs wie Energiewenderadar und Links zur „Szene“
  • Links bspw.Energiewende Schweiz Fakten
  • Influencer zum Thema Energiewende
  • Gemeinsam Lösungen finden (Crowdsourcing)
3 Neue Geschäftsmodelle entstehen
  • Innovationen
  • Mehr bieten als erwartet (Beispiele aus D)
Brunnen, Vierwaldstätter See

Brunnen, Vierwaldstätter See

 

Nettes Detail meines Tages heute. Ich darf das ganze gerade an diesem wunderschönen Ort in Brunnen schreiben. Drückt mir mal bitte die ein bisschen die Daumen. Ist es unverschämt, euch zu bitten, ein bisschen die Vortrags-Daumen zu drücken?

Kommentar zu Sonja Hamann schreiben

Hier klicken, um das Antworten abzubrechen.

Du kannst folgendes HTML verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

3 Kommentare zu “Energie-Quelle Social Media

  1. Sonja Hamann schrieb am :

    Wie besprochen hier noch der Link zu unserer Studie „User Experience in der Energiebranche“ nam.to/ux-energie – auch bei uns hat sich der Eindruck ergeben, dass der B:C-Bereich oft wenig schön gelöst ist. In der Regel war es nicht leicht, das „ökologischste“ Produkt zu identifizieren oder herauszufinden, welches Produkt ökologisch nachhaltig, aber gleichzeitig vielleicht noch günstig ist – meines Erachtens ganz einfache Bedürfnisse, die für eine erfolgreiche Energiewende recht wichtig sein dürften.

    Auch im Bereich „Social Responsibility“ haben wir oft nur eine Seite mit „Sponsoring“ gefunden und nur wenig, was darüber hinausgeht und hilft, sich mit dem Thema Energiewende oder Nachhaltigkeit genauer auseinanderzusetzen. Unser Fazit: Man könnte oft mit wenig Aufwand mehr rausholen – sei’s über Social Media oder die Webseite.
    Persönlich find ich das sehr schade, denn irgendwie geht die Energiewende ja für den Einzelnen im Kleinen los und somit genau beim Stromanbieter.