Gemeinsam gegen Kinderkrebs: mit der Facebook App etwas bewegen

Still arbeiten sie vor sich hin, das ganze Jahr, aber um die Weihnachtszeit werden die vielen Hilfsorganisationen sichtbar. Fast jede Woche bekomme ich Aufforderungen zum Spenden. Und oft hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht überall spenden kann, oder auch will.

Manche Aktionen haben sich im Web etabliert wie die „heimlichen“ Posts von Frauen in ihrem Facebook Profil. Andere schaffen den Sprung nur mit ein paar einsamen Facebook Bildern. Aber ich will mich nicht verzetteln, so wie es mein Briefkasten zum Jahresende tut. Ihr kennt die Beispiele selbst.

Gemeinsam gegen Kinderkrebs

Eine von vielen engagierten Menschen lernte ich am Polterabend meiner Freundin Nici kennen. Susanne Marty. Sie ist Marketingprofi und passionierte Läuferin und unterstützt das Marketing für den jährlichen Sponsorenlauf Gemeinsam gegen Kinderkrebs.
Es ist eine Benefizveranstaltung. Die Läufer sammeln ihre eigenen Sponsoren und pro gelaufene Runde Geld für die Stiftung. Wie erfolgreich die Aktion ist, hängt vom sportlichen Ehrgeiz ab und wie gut diese vernetzt und vielleicht auch beliebt sind (?) So ein Rundenprinzip ist nicht neu. Aber es ist schwer zu erklären, darzustellen und auch zu organisieren. Ich hab das bisher noch nicht in Facebook umgesetzt gesehen, obwohl es naheliegend ist.

Budget aufgebraucht – Agentur weg

Susanne erzählte mir im September, dass die Facebook-Agentur welche die App für den Sponsorenlauf programmieren wollte abgesprungen ist. Das Budget war aufgebraucht. (Diese Agentur war die einzige die für Geld arbeitete.) Diese Nachricht löste in mir ein ähnliches Ohnmachtsgefühl aus, wie beim Öffnen der obigen Briefe. Also fragte in die Runde, ob jemand helfen kann.

Thomas Hutter springt ein

Thomas Hutter übernimmt spontan

Thomas Hutter übernimmt spontan

Einer mit dem ich nie gerechnet hatte, weil er mehr als ausgebucht ist, meldete sich innerhalb von Sekunden! Thomas Hutter. Er übernahm ohne lang zu überlegen den „Auftrag“ und erstellte zusammen mit Florian Muff (von Hutter Consult)eine App für den Lauf.

Ich bekomm immer noch Gänsehaut wenn ich dran denke, auch wie Susanne am Telefon ungläubig sagte: „Waaaaaas, das ist unglaublich, das rettet uns.“ Alle in diesem Projekt arbeiten gratis, einfach weil ihnen das Thema am Herzen liegt. Es ist wundervoll, wie ein bewegendes Thema andere bewegt und sogar zum Laufen bringt.

 

 

Die App geht an den Start

Und heute startet die Aktion und auch die App. Sie zeigt übersichtlich, worum es geht. Interessierte können sich wirklich einfach als Läufer oder als Sponsoren anmelden und unter Freunden nach Sponsoren suchen. Was mir auffällt, es gibt keinen sogenannten Fan-Zwang. Das finde ich super, denn niemand bekommt eine unnötige Hürde aufgestellt.

Facebook App "gemeinsam gegen Kinderkrebs"

Facebook App „gemeinsam gegen Kinderkrebs“

 

Thomas, Florian: Ihr seid grossartig. Danke.

Selber bewegen, mit machen

Es dürfte eine der wenigen spielerischen Apps, sein, die ich „zulasse“, also nutze. Ich bin sonst nicht der Spielertyp und erst recht nicht in Facebook. Aber natürlich bewegt mich das Thema, wenn Kinder von Krebs betroffen sind und sich andere für sie einsetzten.

Corporate Dialog sponsort einen Läufer, wer mag?

Achso, wenn ihr lauffaul seid, könnt ihr bitte so nett sein und mit eurer Reichweite unterstützen? Teilen, tweeten oder die App in eure eigene Seite integrieren (das braucht zwei klicks, dort unter dem Turnschuh) Ich kenne euch, ich habe die Ehre, sehr online-affine Leser hier zu begrüssen, also hopp. „gemeinsam gegen Kinderkrebs“.

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