ecommerce-connect: Wachstumstreiber abseits vom Mainstream


Malte moderiert und startet mit „Mehr Geld ins Marketing stecken, die Zeiten sind vorbei“

 

Samy Liechti Seit 1999 blacksocks.com als Urgestein auf der Bühne.

Markus Mahler, brack.ch mtit 140 Artikel beta.brack.ch könnt ihr schon schauen, auch moblie.

Roberta Zingg, stadtlandkind.ch starteten mit Kinderkleidung (von 10 Brands auf heute 100, heute auch für Mütter und Geschenke, wir haben mehr Mut als Geld)

Leider zu oft, online shops von Männern für Männer, sagt Malte. Schön, mal die weibliche Zielgruppe zu verstehen, die funktioniert tatsächlich anders.

 

Pioniere des Abo-Kunden, welche Rolle spielt das zum Differenzieren?

Blacksocks: Sehr wichtig, etwa 50% mit Abos. 2 Vorteile: Über die Erneuerung ist bei uns am 1.1. schon 1.4. und 2. wir haben regelmässigen Kunden Kontakt und so die Chance, auch andere Produkte zu verkaufen. Wir sind ja eigentlich kein Händler, sondern sehen uns als Marke. Die Produkte gibt es (fast) nur direkt. Schnittstelle „Männer sind faul bzw. träge… das bedienen wir (sinngemäss) Die externen Plattformen, wo wir verkaufen sind: (die klebrigen Plattformen, wie vorhin erwähnt) zum Beispiele welche mit Kundenbindungsprogramme. Markenstärke und Preis entscheidet darüber ob wir irgendwann mal auf Zalando sind. Wir wollen nicht die billigsten sein, wir können evtl. bei Z preislich nicht mithalten. Ich wollte es probieren, meine Mitarbeiter haben sich geweigert.“

Wie bringt ihr Wachstum rein bei stadtlandkind?
Roberta: Wir bewegen uns in einem sehr weiblichen Umfeld. Viele Anbieterinnen haben sich ihren Lebenstraum erfüllt. Bei uns arbeiten auch mehr Frauen als Männer, wir bieten einen Wiedereinstieg in einem Umfeld, dass sie interessiert. Dann sind Menschen im Job auch gut. Kundinnen spüren das, das wir echt sind. Wir verkaufen mit Leidenschaft und das nimmt man uns ab. Das sind keine Maschinen, die antworten, sondern Menschen. Instagram haben wir 17’300 Follower. Backstage interessiert sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schweizer Kundin ist sehr loyal. Wir haben die Produkte nicht exklusiv. Wir kennen sie und den Namen ihrer Kinder.

Brack entwickelte sich sehr, ihr werdet sogar zum Infrastruktur-Enabler. Differenzierung?

Markus: Mit Intersport-partnerschaft paaren wir Stärken. Wir haben auch mehr Mut als Geld, so können wir mit Kooperationen mehr bündeln. Wir sind aber auch auf Marktplätzen aktiv. Im Moment nur siroop, als einziger. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit. Same-day-delivery hat auch einen PR Effekt. Wir wollen aber vorallem innovativ sein und Trends mit zu entwickeln. Wir lernen auch wenn mal etwas nicht funktioniert, bleiben damit aber fit.
Malte fragt nach ob same-day ein PR Thema ist. Anwort: die Nachfrage wächst, es gibt auch Zeitfenster zu wählen und liefern am HB Zürich bspw. aus. Die Kurzfristigkeit ist es nicht nur sondern auch die Zielgenauigkeit der Lieferung.

Samy: Wie will blacksocks wachsen? (sinngemäss)
„Wir suchen nicht das Sortiment auszubauen, sondern abrunden. Kleider aber keine Mode verkaufen. 0.5% Retour ist sehr klein, bei Mode wäre das anders. Wir haben in den letzten Jahren stark auf Auslandswachstum gesetzt und wollen jetzt weitermachen, ich sag es aber erst wenn es soweit ist.“

1/3 CH-Umsätze, neue Märkte braucht es nicht, einige Märkte strahlen stark auf andere aus. 3 Kunden in den Malediven (auch wenn es kein Kernland für Socken ist).

Malte sagt: „Bist du in der Nische, dann denk über Ausland nach….“

(sorry, war kurz abwesend gewesen, hab festgestellt, dass Martin Walthert von Digitec neben mir sitzt, lustig)

Was zum Brack Order Button:

Wie kam es dazu: Inspriation von Amazon und haben das CH Sackmesser der Buttons gemacht. Wir haben überlegt, was können wir besser machen. 4 sinnvolle Tasten, man braucht ja nicht nur ein Produkt. Wir bewegen uns mehr auch zu Verbrauchssortiment (Proctor & Gam… hin. Wir erhalten tatsächlich auch Bestellungen über den Button.

Kundenbindung mit Brack plus (wie amazon prime) funktioniert das bei euch, eine feste Fee zu bezahlen?

Wir bringen das zusammen auch wegen dem Nutzen. Buttons haben wir mehr verkauft als das Abo. Schöne Anzahl an Kunden gewonnen. Was immer das heisst. NL Öffnungsrate ist gut, aber wir kommen natürlich nicht an amazon prime ran.

more Blacksocks button:

Samy: es braucht einen usecase. Socken können über das Frischhaltedatum hinaus getragen werden 😉 Wir wollten die Leute dort abholen, wenn sie daran denken, dass sie Socken kaufen sollten (nach der Dusche, das vergisst er bis er wieder am Handy oder Tablett ist) Deshalb der physische Button. Prozess: wir prüfen schnell ob alle Daten stimmen und dann geben wir die Bestellung auf. Das spontane „Ich bestell mal“ scheint (online button) zu funktionieren. Aber unsere physischen button gibt es erst seit letzten Montag.  Zukunft für ein einfaches Produkt.

Thema Reichweite: benutzt ihr Plattformen (amazon etc.) dazu? Das ist teuer, aber Kudnen bewegen sich dort.

Roberta: Für die Zukunft evtl. Im Moment nicht, weil wir uns spezialisieren auf Persönlichkeit und Nähe zum Kunden. Reichweite geht mehr über Kooperationen mit Leuten, die unsere Leidenschaft teilen. Kundinnen, Blogger.
Malte brummelt als Antwort bisschen,meine ich wahrzunehmen. (er würde wohl ja antworten)

Wie stark arbeitet ihr bei brack an Marge durch Services zu ersetzen? Viele Händler wollen ja Hersteller sein um Markteinritt von a gelassen entgegenzusehen?

Ich glaube nicht, dass wir nur noch Services bieten, wir werden sicher Händler bleiben. Eher als Ergänzung. Setzen eher auf die Kombination von Produkten. Installationsservices (wo wir kooperieren. auch mit Mila zum Beispiel) 50% Die Kunden wollen Profi und 50% die Alternative.
(Sidebemerkung von mir, Su: Yay Mila ist cool, unsere Tochter startet morgen dort ihr Praktikum, freu mich) In der Schweiz ist es eher keine Preisentscheidung (sinngemäss)

Wo sind die grössten Widerstände?

Roberta sagt, sie denken eher über Investoren nach.

Samy:
Zugang zum Kunden ist nicht einfacher geworden. Bestandeskunden zum richtigne Zeitpunkt. Solange die Beine unsrer Kunden durchblutet sind, sollen sie unsre Socken tragen. Wir arbeiten einigermassen mit Intelligenz für den richtigen Zeitpunkt für Newsletter. Ohne Fremdkapital wird es immer challene sein, wie lange können wir uns die Technik noch leisten. Sprachen etc. Da braucht es eine bestimmte Grösse, um das überhaupt machen zu können.

Deswegen staunt Malte über den Button, Alexa wär ja auch eine Möglichkeit (Dritttechnologie) – sinngemäss
Antwort von Samy: amazon dash sind die Eintrittshürden zu gross für uns. Ist nicht machbar.

Markus:
Logistikausbau warten wir auf Bescheid bzgl. Einsprache und neu starten wir in der franz. Schweiz mit dem Beta Shop. All die bestehenden Sortimente ergänzen mit neuen.

Mein Fazit von der Podiumsdiskussion. Viel mehr wirkliche learnings und Zahlen als im ersten Beitrag. Danke

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