Instagram copy: It’s fake time baby

Eigentlich wollte ich das nicht hier aufnehmen, weil dabei meine Trotzigkeit (in Sachen Datenschutz) von mir sichtbar wird, aber was soll’s. Vielleicht hilft es hier und da ja, die lästigen Kopien loszuwerden. Aktuell gibt es wieder eine Welle von neuen kopierten Profilen in Instagram. Hab gestern gleich drei Anfragen bekommen von Leuten, mit denen ich schon vernetzt war.

Phishing via Instagram Private Message


Mir ist es also auch passiert. Jemand hat mir eine Nachricht geschickt, dass „ich“ anscheinend bestehende Follower auf Instagram nochmal anfrage. Mit einem vermeintlichen zweiten Profil. Das sah so aus. Ich gehe davon aus, dass es ein Bot ist. Fand heraus, dass er/sie (also die Botin) jeweils neuen Followers von mir automatisch folgt. Kurz danach meine Kontakte nach der Handynummer fragt.

Handynummern sind heute noch wertvoller denn je. Denn viele haben Two-step-authentication in den wichtigsten Accounts im Web. Nicht nur Mail, sondern auch mobile Banking ist mit den Nummern verbunden. Wir sollten diese Art von Phishing also ernst nehmen, finde ich. Natürlich haben die grossen Social Media Plattformen längst alle Daten. Aber einzelne Nutzer/Angreifer nicht.

Ein Post in Instagram und Facebook an alle Followers und Freunde war sinnlos

Ich habe dann einen Post gemacht in Instagram und Facebook und Freunde gebeten, das Profil zu melden. Später festgestellt, das bringt überhaupt nichts. Allerdings, haben so alle Leute wenigstens gewusst, dass es nicht mein Profil ist und sie bitte nicht folgen sollen. Also hab ich es auf Hinweis von Thomas Hutter (danke) dann selbst mehrmals gemeldet.
Einige Leute, die den Fake gemeldet hatten und auch ich bekam mehrmals die Antwort.

Der Account verstösse nicht gegen die Richtlinien von Facebook und Instagram.

Nun, Facebook nimmt sowas ernst und wollte von mir eine ID, einen Führerschein oder ähnliches, damit ich beweise, dass ich Su Franke (sufranke1) bin, und sufranke112 eine Kopie von meinem Account.
Das könnt ihr so machen und Facebook löscht die Kopien recht schnell. Aber das war nicht mein Weg.

Warum ich trotzig bin und meine ID nicht an Facebook geschickt habe?

  1. Ein menschlicher Blick auf den Account, sein Verhalten (automatisch meinen Followers folgen) und die Phishing Privat Nachricht hätten gereicht um zu sehen, es ist ein Fake Bot.
  2. Die Konversation mit Facebook war nicht mit einem Kontakt-Namen unterschrieben. Auch die Mail hätte also ein Fake sein können (ok, das ist ein bisschen paranoid) aber
  3. Es war eine unverschlüsselte Verbindung (Mail) und ich hatte keine Lust, meine ID oder anderes Dokument von mir irgendjemanden zu schicken. Das tue ich auch nicht bei AirBNB Vermietern (die das in Spanien seit letztem Jahr verlangen) Ich versuche wenigstens dort wo ich kann meine Daten ein bisschen zu schützen. (ja ich weiss, dass auch Hotels Kopien von Pässen machen, was ich ebenfalls unfassbar finde).

Meine ID in AirBnBs gebe ich als Hardcopy mit einem grossen Verweis „Copy“ ab. Call me paranoid.
Aber hey, wenn Accounts in Social Media gefaked werden, was ist dann mir der sogenannten realen Identität? Deshalb hab ich auch meinen Geburtstag nicht überall öffentlich.

Fake Account und Mechanismus verstehen

Ich hab also den Account beobachtet und immer besser verstanden, was er/sie tut. Jeden neuen Follower des Accounts hab ich eine PM geschickt. Das war einigermassen mühsam, weil man das ja nur in der mobile App kann und nicht via Tastatur am Desktop.

Also hab ich ein paar Freundschaften gepflegt und jedem einzelnen geschrieben „Bitte folge dem Account sufranke112 nicht, das ist ein Fake und Phishing Account, er fragt nach Telefonnummern meiner Followers“

Der Fake Account hat heute immer noch 6 Followers, aber das sind wohl selber Bots oder grosse Influencer-Accounts, die automatisch folgen. Keine Ahnung.

Den Fake-Account zur Ruhe bringen

Es ist wie mit einem Shitstorm, nur nicht so gewalttätig. Aber du willst nur, dass es aufhört.
Irgendwann ist mir wieder eingefallen, dass mein Account-Name ja eh blöd gewählt ist. Sufranke1 (das Original 😉 hatte ich gewählt, weil anfangs Instagram eine reine iphone App war und als sie endlich für Android kam, mein Name bereits besetzt. Inzwischen hatte ich aber längst einen weiteren Account eröffnet mit su.franke. Diesen hab ich umbenannt, damit für  das „Original“ ein guter Name frei wird. Innerhalb von Sekunden konnte ich sufranke1 umbenennen und hab so

..dem Bot (Fake-Account) den Boden entzogen.

Hab meinen eigenen Account umbenannt.

Das wars, vielleicht könnt ihr was damit anfangen. Das ist also mein richtiger Account su.franke und dann hab ich noch den Testaccount (Glücksschweindli) 🍀 weil ich gerne immer mal wieder einen neuen Account aufbaue zum Respekt bewahren.

Instameet: Von Menschen mit Herzen und offenen Türen

Intensive, Herbstfarben, beinahe zu schön für die Wirklichkeit und immer öfters auch noch #Instameet auf dem kleinen Handydisplay. Mich verlockt diese faszinierende aber auch fremde Bildwelt. Anfangs ist es ein Rätsel, die Dynamik, die Liebe zum Detail, die vielen Hashtags. Hier im Blog öffne ich immer mal wieder mit Gästen die Wundertüte Instagram. Lasst uns heute mal Instameets näher anschauen.

Instagram ist für mich in zwei Gruppen geteilt.

Die „normalen Nutzer“

die unter Freunden, Bekannten Bilder teilen und kommentieren, einfach statt FB oder mit verlängertem Arm auf Facebook und die anderen.

Die Künstler

Das sind die, die mich wirklich faszinieren. Leute, die innerhalb ihrer Communities herausragend sind. Künstler. Sie haben ein super Auge fürs Motiv, sind kreativ, bekommen viele Herzen und beherrschen die Apps rund um Instagram. Diese Menschen haben oft tausende von Followers (sorry hier heisst das Abonnenten), aber sie bleiben oft verborgen, wenn das Publikum den Eingang zu den imaginären Ausstellungsräumen nicht kennt. Es erinnert mich an eine Party, bei der erst am Abend der Ort bekannt wird. Und du bekommst es einfach nur mit, wenn du irgendwie dazu gehörst oder jemanden kennst, wie

Adrian
Boris
Kusito
Naomi
Samantha (hab sie interviewt, kommt bald hier im Blog)
Susanna
Pirmin
Dr. Veterinaer

Der Account ig_swiss featured regelmässig Bilder aus der Community Swiss Instagramers. Es gibt so viele mehr. Ich kann in meinem Stream leider nicht mehr nach Land unterscheiden, denn Bilder sind grenzüberschreitend. Findet bitte eure eigenen Stars. Aber schaut auch mal die kreative Kommunikation an in den Texten an, die Wege, die sie finden.

kreativ kommunizieren

kreativ kommunizieren

Auch unter dem Hashtag igerssuisse findet ihr viele tolle Instagramers aus der Schweiz.

Firmen, besonders im Tourismusbereich wollen diese Leute nun endlich kennen lernen, einladen und möglichst viele Erwähnungen von ihnen. Das ist zwar nett, aber oft zu kurz gedacht. Es ist wie mit einmaligen Erwähnungen auf starken Blogs. Das gibt starke Backlinks, aber es bleibt immer noch ein schwacher Schein gegenüber einem eigenen strahlenden Account. Die aktuellen DACH Nutzerzahlen hat übrigens gerade Thomas Hutter veröffentlicht

Offene Türen zu Instagram

Eintritt in diese Welt findest du über

a) Personen (zuhören, Freunde ansehen, abonnieren, lesen, lernen)

b) Communities wie ig_swiss (Anschauen, staunen, lernen, eintreten)

c) Hashtags (suchen, nutzen, ausprobieren, ansehen, lernen)

d) Zusatz Tools (s.u.)

e) reale Treffen an einem sogenannten Instameet

 

Instameet, wo sich Menschen RL treffen

 

Insta HerzInzwischen gibts immer mehr dieser Treffen von Instagramers auch in der Schweiz und werden von Tourismus-Kommunikationsprofis als Instrument genutzt. Man taucht, meist über eine gut vernetzte Person in die Community ein. Die Leute kennen sich übrigens oft nur von der Plattform und freuen sich, wenn sie sich (wieder) einmal an einem Wochenende treffen können. Es ist wie bei Bloggern, auch diese haben einen Job und sind nicht gerade montags um 10.00 frei.

Letztens war wieder so ein Intameet. Am wunderschönen Klöntalersee. #instameetklöntal. Als ich die Bilder sah, beschloss ich, euch unbedingt davon zu erzählen. Obwohl ich dummerweise die Tür zu spät gesehen hab (also erst durch die Bilder und nicht schon in der Verabredungsphase).

Und nun die Wahrheit. Es gibt noch nicht so viele Instameets in der Schweiz wie ich oben vorgegaugelt habe. Du hast also noch gute Chancen selbst eins zu organisieren. Viele Tipps findest du hier dazu.
Und hier noch ein schönes Beispiel, warum wir uns nicht zu sehr auf ein Format (hier Bild) festlegen sollten. Es geht wie immer darum, zu verbinden. Über Bilder oder Instameets kann man zum Beispiel auch mit Video erzählen, wie das SBB gemacht hat. Nachtrag: hab noch einen Blogpost mit Tipps zu Instameets von Boris entdeckt.

 

Nützliche Funktionalitäten
(nicht nur) für Instameets

 

1 Direktmessage

Seid vorsichtig, wenn ihr z.B. ein Bild teilt an mehrere Leute, entsteht eine Art Gruppen Thread. Dort kann übrigens jeder das „Gruppenthema“ ändern. Im Zeitalter von zu viel Spam wäre ich hier vorsichtig. Wenn du nur jemand einzeln anschreiben möchtest, kannst du das (wie von Instagram gewohnt) nur vom Handy aus.

2 repost

Nachdem ich ewig gewartet hab, bis das Feature auch in der Schweiz verfügbar ist…. (wie dumm) Wenn du ein Bild retweeten (pardon reposten) willst… nimm einfach die App dafür Repost for Instagram. Das sieht dann so aus.

3 User wieder finden

Wenn du professionell Instagram einsetzen willst, schau dir Websta.me an. Hier kannst du mehr im Browser arbeiten und zum Beispiel ein Board anlegen, um Leute wiederzufinden. Hier findest du auch Inspiration von anderen Instameets Nachtrag: Achso, wenn ihr mich finden wollt 😉

4 Bilder bündeln

Auch wenn das einzelne Hashtag nicht ausreicht, nicht vergessen einen auszugeben. Natürlich auch bestehende nutzen! Plattformübergreifend kannst du mit Tagboard danach suchen.

5 Geodaten

Geodaten (GPS) am Handy anschalten, wenn du Bilder hochlädst, die zu einer Region gehören. Dann werden diese unter instagram.com/explore/locations gebündelt.

 

Journalismus meets Instagram

Watson kennt (mal wieder) die Webmechanismen und öffnet solch eine Tür in die Instagram Welt. Philipp Meier stellt zum Beispiel Martina Bisaz vor. Und mit dem Hasthag #watson_gram bekommst du ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für deine Bilder, wie Adrian Senn aka Saennebub letzte Woche.

Saennebub bei Watson

Saennebub bei Watson

Gedanke: und da gibt es noch so viele Unternehmen, die auf klassische PR setzen… Ich hatte zufällig vor einer Woche einen Shot vom Watson Account gemacht. Und sie haben in den paar Tagen 300 Abonnenten mehr. (heute 2825 mit nur 16 Bildern in dieser Zeit)

Instagram Account von Watson

Instagram Account von Watson

Lasst mehr Bilder sprechen

Instagram fasziniert mich nicht nur wegen seiner Bilder und Menschen, sondern auch der Vorurteile wegen. „Unsere Kunden sind nicht auf Instagram“ höre ich viel. Ok wenn du Essen auf Rädern für Senioren anbietest, mag das auf den ersten Blick stimmen. Auf den zweiten Blick haben auch Senioren Menschen in ihrem Umfeld mit Instagram oder Facebook Account. Lasst uns doch was Cleveres mit Wert entwickeln statt auf Wunder zu warten. Ich bin auch auf anderen Blödsinn gestossen, wie diese Tipps aus der Glamour. Hier scheint der Gedanke Job und Mensch immer noch einer getrennten Welt anzugehören.

instagram

Instagram im Job

Was wollte ich eigentlich erzählen? Achja, Instagram. Nicht nur eine Plattform, auch nicht nur Bilder mit schillernden Filtern. Sondern hier sind Menschen, normale, bunte und solche die die Sprache der Plattform besonders gut beherrschen. Das sind die mit den vielen Herzen und einer effizienten Handycam. Es lohnt sich, sie kennenzulernen und von ihnen zu lernen oder vielleicht gar mal einzuladen. Glaubt mir, es gehen neue Türen auf. Für diese Gedankensammlung, hab ich viel zu viele Links im Beitrag gemacht. Ich hoffe, ihr entdeckt die Tipps dazwischen und erzählt mir, wie es euch ergangen ist.

Nachtrag 27.1.15: Sylvia hat bei travel.lifestyle viele Tipps und Firmenbeispiele aus Branchen Tourismus, Consumer Electronic und Fashion geteilt. (mehr zur Nutzung der Plattform, weniger zu Instameets)

 

 

Instagram Community Building: 7 Tipps

Nachtrag 28.07.2015 von Su: 9 neue Tipps von Boris und Naomi für Instameets

Su hat mich eingeladen, hier im Blog ein paar Tipps mit euch zu teilen rund um die Instagram Community. Das mach ich gerne. In Instagram geht es nicht nur um schöne Bilder, es geht um Präsenz (Brand Awareness) aber auch um Followerzahlen. Denn wer sich selbst (auch als Unternehmen) zum angesehen Influencer mausern möchte, braucht’s genau das: eine grosse, authentische (echte) und aktive Community. Die folgenden sieben Tipps helfen dir dabei, nachhaltig eine aktive Community auf Instagram aufzubauen.

1. Finde deinen Stil

Die Community will wissen, was sie erwartet, wenn sie dir folgen. Finde deinen eigenen Stil zu fotografieren und deine Fotos zu bearbeiten. Dazu gibt es ein paar Tipps aus der Studie von Dan Zarrella.

  • Belebtere Bilder erhalten mehr Likes als “minimal” Bilder
  • Kein (Instagram) Filter ist der beste Filter. Die beliebtesten Filter sind im Moment wohl die VSCO Cam Filter.
  • Hellere und entsättigte Fotos sind beliebter

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, der grösste Teil meiner Follower will Nebelbilder sehen. Sind noch Silhouetten drauf, funktionieren die Bilder am besten.

Instagram most liked media

Instagram most liked/commented Media

 

2. Folge spannenden Accounts

Spannende Accounts findest du zum Beispiel über die Suchfunktion von Instagram selber, über Accounts, denen deine Freunde folgen, über Hashtags oder über Accounts von sogenannten Hubs. Mit Apps wie @huntgram findest du auch neue Accounts, nach Ländern oder Themen sortiert. Um deine Glaubwürdigkeit hoch zu halten, empfiehlt es sich, nicht mehr Accounts zu folgen, als dir zurück folgen (wie das ungeschriebene Gesetz bei Twitter).

huntgram

huntgram

 

3. Kommentiere und antworte

Like, kommentiere Bilder, die du magst. Nimm dir Zeit, die Kommentare auf deinen Bildern zu beantworten. Natürlich gibt es viele Kommentare wie “wonderful” “beautiful” “epic” und so weiter. Wenn du jedoch mehr als nur ein “nice” zu einem Bild schreibst, kommt auch mehr zurück. Vielleicht sogar ein Follow.

4. Nutze Hashtags

Diverse Studien haben ergeben, dass das Setzten von Hashtags mehr Kommentare und mehr Likes auf deinen Bildern erzeugen. Nutze also diese Möglichkeit.

Instagram erlaubt maximal 30 aktive Tags pro Bild. Finde für dich spannende Hashtags, nutze sie und interagiere mit Usern, die die selben Hashtags nutzen.

Hashtags können z.B. die von Hubs benutzten sein (#exklusive_shot, #hot_shotz, #shotaward, #allshots #vscoaward etc.) oder von Apps, die du verwendest ( #vsco #mextures etc.). Natürlich fassen Hashtags auch Themen zusammen wie z.B. #chasingfog, #makeportraits, #standcommunity. Brands nutzen spezielle Hashtags für Wettbewerbe oder sie verwenden Branded Hashtags wie letsgosomewhere (Langly), #justdoit (Nike). Spannende Hashtags findest du über www.tagboard.com oder über Apps wie z.B. Huntgram.

Bevor du eigene Hashtags kreiierst, prüfe, ob es nicht bereits einen gibt zum Thema. Von Eigenwerbungshashtags rate ich eher ab. Es geht nicht um Werbung sondern um Inhalt.

5. Kollaboriere (arbeite zusammen) mit anderen Instagrammern

Tagboard

Tagboard

“Collabs” sind sehr beliebt auf Instagram. Bei diesen Kollaborationen, die meist über Anfragen via DM organisiert werden, geht es darum, mit  anderen “Grammern” (nennen wir die Kollegen) Bilder zu tauschen und zu bearbeiten. Diese bearbeiteten Bilder werden entsprechend beschriftet und vertaggt und im eigenen Feed gepostet. Solche Aktionen sind eine schöne Möglichkeit, neue Follower zu finden.

Dann gibt es noch die so genannten #FFA’s. Das steht für FreeForAll und bedeutet, dass man den Followern über einen Link in der Instagram-Bio Bilder zur Verfügung stellt, die man im eigenen Stil bearbeiten kann. Auch hier ist das Ziel wieder, an neue Follower zu kommen. Denn wer ein Bild bearbeitet und postet, taggt das Bild mit dem ursprünglichen Fotografen. Das sieht so aus:

 

 

 

Naomi_FFA

Um zu mehr Aufmerksamkeit zu kommen, können die bereits unter Punkt 4 angesprochenen Hubs helfen. Das ist eine tolle Möglichkeit, in der Instagram Community bekannter zu werden. Diese Accounts haben oft wöchentlich ein Thema mit einem speziellen Hashtag ausgeschrieben, aus welchem dann wiederum ein Gewinner erkoren wird und auf dem Account des Hubs „gefeatured“ wird. Dafür machen die Moderatoren einen Screenshot deines Bildes und ergänzen es mit den Hub-Logo. Dazu werden Apps wie z.B. @superimpose verwendet. Von der Repost-Apps ist aus ästhetischen Gründen abzuraten.

Hub Feature

von einem Hub gefeatured

Und dann folge den Accounts deiner Stadt, den (sogenannten Instagrammers =) igers-Accounts. Nimm an Instameets in deiner Gegend teil. Die offiziellen Meets werden von den Main-Igers-Accounts organisiert und über Instagram (manchmal auch Facebook) kommuniziert. Gleiches gilt auch für kleinere Meetups von Brands oder Unternehmen. Diese Meets bieten eine gute Möglichkeit, neue Leute und neue Accounts kennen zu lernen. Die Räthische Bahn hat bspw. letztes Jahr ein solches Treffen organisisert.

6. Wähle den richtigen Zeitpunkt

50% der Kommentare werden in den ersten 6 Stunden abgegeben. Die meisten Likes und Kommentare auf Instagram kommen sogar kurz nach dem Veröffentlichen. Wichtig ist also zu wissen, wann die aktiven Follower online (das heisst wach) sind. Poste regelmässig, jedoch nicht mehr als 1 bis 2 Bilder am Tag, denn der Stream erfolgt chronologisch.

7. Nutze das Geotagging

Du bist auf Reisen? Oder fotografierst viel in deiner Stadt oder Region? Dann nutze die Möglichkeit “Zur Fotokarte hinzufügen”, die Instagram dir beim Posten anbietet. Posts, die am selben Ort getaggt werden, lassen sich so ganz einfach ansehen. Geotagging eines Bildes resultiert in einer 79% höheren Interaktionsrate und bietet eine gute Möglichkeit, neue Follower zu gewinnen.

Geotagging

Geotagging von Instagram

Geotagging

 

PS von Su: ich kenne Naomi nicht nur als erfolgreiche Instagrammerin, sondern als echte sympathische  Netzwerkerin und Beraterin (mit coolen Web-Projekten) bei Nemuk. Sie hat sagenhafte 37’000 Follower auf Instagram. Mit Boris Baldinger (meinem Lieblingsfotografen mit der grossen Cam) ist sie Initiatorin des schweizweit ersten Instagram Workshops für Unternehmen. Boris ist übrigens auch das fotografische Talent in “meiner” neuen Content Produktions Crew.

 

Nachträge von Su 31.03.15:

ergänzender Beitrag von Boris Baldinger zu selbem Thema.

Frage: Wie suche ich bestehende Hashtags in Instagram:
Antwort Naomi: Es gibt da verschiedene Wege. Auf https://tagboard.com/ zum Beispiel kannst du nach # suchen und findest ähnliche unter „see also“ und du findest accounts, die den gesuchten Hashtag nutzen. Dort wiederum findest du wieder neue Hashtags…und so weiter. Dann gibt es eine App, die heisst Huntgram. Sie sortiert Accounts nach Themen wie Animals, Fashion, Nature etc. aber auch nach Ländern oder nach Influencern. Klickst du in entsprechende Accounts, findest du auch wieder ganz viele neue Hashtags bwz. entsprechende Hubs.

Tipp 8 von Björn Tantau Instagram Contents

Gerade hab ich noch einen guten Beitrag von Björn gesehen. Er gibt Tipps aus der Praxis, wie ein Contest helfen kann, den eigenen Account auf- oder auszubauen. Wie immer echt umsetzbar.

 

 

Lasst Bilder sprechen – Was Instagram kann

Unternehmenskommunikation ist oft (zu) textlastig. Dabei sind Bilder wunderbarer Content.  Sie sprechen über Kultur, echte Begebenheiten, über den Moment. Ausserdem können sie sogar gut schmecken. Die Leute knipsen, verschönern, be-titeln und geben die wichtigen Informationen zum Bild. Dann teilen sie sie natürlich und andere geben ihnen ein ♥. Instagram ist wohl das Sinnbild dafür (..will es nun auch für Video werden). Und weil ich Flickr immer noch mehr nutze, habe ich drei Leute befragt, die sich mit Instagram bestens auskennen.

Die Instagramer

Naomi Meran hat bei einem Bild schnell mal 300 begeisterte Fans, zu denen auch ich gehöre. Pirmin Föllmi kenne ich „aus Twitter“, auch er hat tolle Arbeiten und viele Feedbacks zu bieten. Tania Woodhatch macht für würzmeister ein sympathisches Marketing. An dieser Stelle möchte ich euch von Herzen alles Gute wünschen, Yves und Tania.

Mir gings übrigens wie manchem, der mit Social Media gerade startet. Du denkst, du fragst mal schnell, und findets dich in einem Ozean an Möglichkeiten wieder. Deshalb hab ich die Antworten der drei nicht alle hier im Text verarbeitet sondern ihnen einen würdigeren Rahmen (nein nicht mit Instagram) gegeben.

 

Würzmeister, Wie läufts für euch online?

Tania: Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Personen auf Instagram posten, wir dadurch bekannter werden und der Verkauf immer besser wird.

Wie schlagt ihr die Brücke zwischen riechen und sehen?

Tania: Vielleicht mit der neuen Option: gratis Muster bestellen zu können, dann kann man zuerst riechen, ausprobieren und erst dann bestellen. Und wir denken, dass die aktiven Instagramer dank der Koch-Fotos Lust aufs Nachmachen machen. Und unsere schönen Postkarten, die wir gratis verteilen. Wir legen unsere Zutaten offen und Gewürz-Affine können sich wohl auch ohne Riechtest vorstellen, ob sie gewisse Gewürzmischungen mögen oder nicht.

Wie findest du neue tolle Leute, denen du folgen möchtest?

"..Sabin.." von NaomiNaomi: Ganz bestimmt nicht über die Popular Page. Neue Nutzer finde ich oft über bereits Bekannte, über die Funktion ‚abonniert‘. So sehe ich, welche Fotos meine Followings (Anm.: Leute, die Naomis Bilder abonniert haben) mögen. Oder über die beliebten #collabs. Dort werden Fotos getauscht, bearbeitet und geposted. Oder durch die ‚gefeatured pics‘ von abonnierten Accounts, z.B. instagood oder all_shots (#allshots_) oder hotshotz_. Natürlich auch, wenn sich neue Follower sympathischerweise kurz vorstellen oder nette Kommentare hinterlassen. Dann geh ich schauen, wer das ist.

Wer oder was ist #igerssuisse? Bist du daran beteiligt?

Naomi: Igerssuisse ist sozusagen die Swiss Mobile Photography Community. Es gibt fast für jede Stadt einen Account: igerszurich, igersbasel etc. und der Account wird geführt von den beiden Ladies Gioja und Crisss. Sie teilen Instagram-Infos oder Apps und heben immer wieder Schweizer Talente hervor. Sie haben auch schon ein  Instameet organisiert. Ich bin nicht beteiligt, stehe aber mit den beiden in Kontakt.

Habt ihr einen Tipp für Neu-Starter?

Naomi: Einfach mal losfotografieren (nicht unbedingt Kätzchen und Fingernägel) und die Augen offen halten. Instagram schlägt sog. „suggested user“ vor, so findet man tolle Fotografen. Und über Hashtags (#Städte, Länder..). Hat man jemanden gefunden, kann man wiederum seine/ihre Follower oder Hashtags ansehen. Sich eine Community aufzubauen ist ähnlich wie bei Twitter: Am besten man bringt sich ein, schreibt Kommentare und testet Foto-apps. (Anmerkung: Nicole Gerber gibt übrigens Kurse dafür) Pirmin: Zum Beispiel lernt man bei theappwhisperer oder hier wie man Bilder bearbeiten kann.

Welches sind deine Lieblingstools?

Pirmin: Meine Lieblings Apps sind: snapseed, Camera+, EyeEm (wie instagram) Naomi: Ich kann gerne mal eine Liste mit Apps machen: Snapseed, VSCO CAM, PicFx, Afterlight, Filterstorm, Camera+ etc. (Anmerkung: ja bitte 😉

Was ist noch spannend rund um euer Hobby?

"hey" von PirminPirmin: Die mobile photo Awards, da sind auch einige Instagramer dabei. Oder Photojack, er ist ehemaliger Fotograf und macht jetzt nur noch mobile Fotos. Er ist eine sehr interessante Person. Naomi: Was ich an Instagram cool finde, ist, dass sich alles um ein Thema dreht: Fotografie. Über die Community hab ich nicht nur online tolle Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt, sondern wirkich neue Freundschaften geschlossen. Seit Instagram gehe ich mit offeneren Augen durch die Welt, sehe einfache Dinge plötzlich als tolle Sujets für Bilder.

Wenn du Fragen an die drei hast, stell sie einfach, ich bin sicher sie hören nicht so schnell auf zu schwärmen und in Bildern zu sprechen. Schön ist das.

Nachtrag: Schweizer Brands auf Instagram (26.09.)

Grafik über die Brands auf Insagram (von Somexcloud)Hier ist ein Beitrag bei Somexcloud, wie Schweizer Brands Instagram nutzen. Sehr spannend, die interaktive Grafik Firmen können aber hier noch profilieren ohne eine von vielen zu sein. und Nachtrag 17.10.2014 die besten Instagram Apps aus Sicht von Jürg Vollmer.