<3liches Danke und was steckt hinter #ichbindigital am #digitalday

Es gibt eine Regel in der Kommunikation, die ist ebenso einfach wie schwierig. Gib Wertschätzung an die Ideen und Aktionen anderer. Einfach ist das nicht. Heute hatten wir eine riesige Kommunikation am Schweizer Digitalday. Mit #ichbindigital ist eine grosse Community von einzelnen Menschen / DigitalisiererInnen mit ihren Meinungen und Kompetenzen sichtbar geworden. Viele davon hatten nicht direkt etwas mit dem #Digitaltag zu tun. Eben doch.

Zuerst mal meine Wertschätzung, von Herzen

Danke, danke, danke. Es haben sich so viele Menschen und Firmen an unserem friendly Hashtag Crashing  beteiligt. Es ist fantastisch, wenn Viralität entsteht und auch ein bisschen Glücksache. Vor allem braucht’s den Impuls, darüber reden, Idee gestalten und dann möglichst mit der Anfangsbegeisterung eine Handvoll Macherinnen, die es umsetzen. Die Idee

#ichbindigital

entstand 5 Tage vorm Digitalday beim Social Media Women Offline-Treffen. Mona Sorcelli hatte schneller als der Akku ausging ein Thunderclab und eine Wall (und Website folgt) aufgesetzt. Am Sonntag via FB-Chat entschieden, verwarfen, verfeinerten wir die Idee mit Barbara Burger-Pippan und Dragica Kahlina.

 

Wir waren uns einig, wir möchten die Digitale Community mit jedem einzelnen Menschen am Schweizer Digitaltag sichtbar machen.

 

Freundschaftlich, mit einem „Hallooho?!“ und mit Mehrwert. Jeder einzelne sollte mit 3 Hashtags seine persönlichen Kompetenzen zeigen. Das ging heute ziemlich rund. Wir sind alle noch völlig überwältigt, wieviele Leute sich beteiligt haben.

 

 

Wenn jemand eine Idee hat?

..dann gerne aussprechen 😉 Wir denken nun drüber nach, das alles dauerhafter abzubilden und dem Digital Switzerland Team in einer nützlichen Form zu übergeben. Gerne möchten wir ohne grosse Sponsoren Budgets (obwohl, mit der Netzwerk-Power..?) das Thema Digitalisierung in der Schweiz mit voran bringen und Dialog-Partner sein, Diversity normalisieren, teilnehmen, Impulse geben, zeitnahen Dialog zwischen Firmen und Personen ermöglichen, Fragen stellen und antworten, Erfahrungen teilen auf Augenhöhe, gerne auch mit Digital Switzerland, diskutieren, weil das der kulturelle Bestandteil aller Digitalisierung ist.

Auf die Art und Vermögen, wie wir es täglich in unseren Jobs und privatem Umfeld tun: leidenschaftlich, Tools suchen, testen, Tools deinstallieren, Köpfe rauchen lassen, geniale Ideen bringen, Prozesse optimieren, Lernen, verzweifelt sein, Kopf schütteln, auf die Nase fallen, Fehler machen, nach Norwegen schielen oder Paris oder Lissabon, weitermachen.

 

Digital Day von Digital Switzerland

Digital Switzerland war mir bisher durch grosse Mediaspendings aufgefallen. Zugegeben, manchmal dachte ich. Woa, was könnte man damit Abgefahrenes mit Content Marketing machen. Aber so richtig cool finde ich die Initiative Kickstart-Accelerator. Daraus entstanden 30 Partnerschaften mit Start-ups aus Fintech, Food, Smart Cities sowie Robotics & Intelligent Systems. Diese „zügeln“ jetzt in die Schweiz. Erfahrene Coaches aus der Schweiz haben sich etwa 900 Startups angeschaut, unterstützt, optimiert, vernetzt und sonst wie geholfen. Das verdient grossen Respekt. Denn alle haben „Keine Zeit“. Es gibt noch viel mehr Initiativen, die ich gelegentlich aufschnappe, aber nie hab ich mich zugehörig gefühlt. Innerlich sogar abgewunken, um ehrlich zu sein.

 

Friendly Hashtag Crash am 21.11.2017

Heute veranstaltete Digital Switzerland den schweizweiten Digitaltag. Nachdem wir am Sontag mit etwas Nachhilfe einen eindeutigen Hashtag hatten, haben wir in 48 h mit Thunderclab (das Tool ist leicht angestaubt, aber tut seinen Dienst) 150 Unterstützer gewonnen. Heute um 11.00 Uhr gingen hunderte Tweets und Posts raus mit #digitalday und #ichbindigital. Kuckt euch das mal an. Die Wall des Veranstalters finde ich leider nicht mehr (?) Der häufigste Hashtag war unserer.

Bild von @jstuker

 

Ein paar Zahlen (update folgt)

Twitter: 681 users and 1,112 tweets (788 RTs)

Trending Topic in der Schweiz heute.

Hier sind die Facebook Beiträge noch nicht dabei.

581,990 mögliche Reichweite

Twitter: iPhone 52% Thunderclap 16%, Web Client 15%.

Cristina (ganznett) hatte am meisten Interaktion mit diesem

Quelle: TrendinaliaCH

Quelle: https://www.digitaltag.live/

Quelle: https://www.digitaltag.live/

<3lichen Riesen-Dank an jede/n einzelne/n der Schweizer Digital Community

Viele Leute haben wir befragt, was Digitalisierung für sie ist. Immer kam das Wort Mensch vor, kaum „bots, pepper, AI, Apps, Content, VR, ML, AR…“ Nun da sind sie. So viele Menschen haben erzählt #ichbindigital , weil…. Weil ich den ganzen Tag mehr via Twitter und Livestream verfolgt hab als gearbeitet, gibts ne Nachtschicht. TV kucken (nicht geschafft) Kassensturz mit Ava und 10 vor 10 mit Pepper

 

Ihr seid echt der Wahnsinn. 

Alles zum Nachlesen.

 

Fürs nächste Jahr wünsche ich mir

mehr sichtbare Frauen. Ja, es gibt sie (siehe Hashtags)

mehr Dialog für alle. Herr Walder, Sie sind der einzige Mensch, den ich auf Twitter sietze, weil ich Einbahnstrassenkommuniziere mit Ihnen. Schade.

Eine Schweizer Digital Community, die selbst Aktionen startet am Digital Tag,
wie Tinkla. Grosses Kompliment übrigens für die Idee. #rentnerfragt.

Und jetzt? Machen wir weiter. Jeden Tag ist Digitaltag.

 

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7 Kommentare zu “<3liches Danke und was steckt hinter #ichbindigital am #digitalday

  1. Liebe Su – danke für die Zusammenfassung und den Team Spirit und die Freude an Digital, die ihr da verbreitet habt. #ichbindigital ist für viele von uns Alltag. Liebe Grüsse an Euch und danke für Euer Engagement, uns alle sichtbarer zu machen.