Big Brother Award und Petition

 

An der Big Brother Award Verleihung an der Uni Zürich erhielten am 29.08.2019 3 Projekte den nicht begehrten Negativ Preis vom Computer Chaos Club. Der Hashtag ist übrigens Bigbrotherawards (mit s). Moderatoren waren Jasmin Clamor und Knackeboul. Die das echt cool im Stil Parodie gemacht haben und natürlich ge-beat-boxed 😁

Kontrapunkt Bericht in der WOZ über Big Brother Award.
Bericht der Digitalen Gesellschaft über die Verleihung
Bericht der Computerworld über die Verleihung
Bericht in der Netzwoche über die Big Brother Awards
Bericht Blogpost von Martin Steiger zum Award an Zwangsmassnahmengericht Zürich

Hintergründe zum Big Brother Award und Medienmitteilung vom Computer Chaos Club Schweiz.

Big Brother Award „Publikum“ ging an PostFinance Stimmerkennung

Ein ausführliches Dossier, warum dieser Award an Postfinance ging. Der Publikums Preis ging an PostFinance. Anlässlich dieser fragwürdigen Ehrung durfte ich kurz etwas zu unserer Petition an PostFinance zu deren Stimmprofil-Sammlung ihrer Kunden haben wir diese 3 Anliegen  Bitte unterschreibt sie, es geht um schützenswerte biometrische Daten.

Big Brother Award für PostFinance

 

 

 

 

Unsere Anliegen sind:

  • Selbstbestimmung der eigenen biometrischen Daten
  • Schutz von heiklen Kundendaten und
    respektvolle Verantwortung der PostFinance
  • Sensibilisierung der Menschen für ein Zukunftsthema

Es gibt eine ausführliche Beschreibung der Stimmprofil Vorgehens bei PostFinance. Quelle: Big Brother Award.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Big Brother Award Kategorie „Public Private Partnership“ ging an

 

Big Brother Award für Bundesamt für Gesundheit (BAG)

 

 

 

 

 

 

Bundesamt für Gesundheit, die die Patientendossiers künftig zentral verwalten und die nicht End-to-End-verschlüsselt sind. Ihr dürft raten, auf welchen Servern diese Daten künftig liegen. Post und Swisscom.

 

 

 

 

 

 

 

Big Brother Award Kategorie „Staat“ ging an

 

Zwangsmassnahmegericht erhält den Big Brother Award von Knackeboul (Moderator)

 

 

 

Zwangsmassnahmengericht des Kanton Zürich „Geheimjustiz“ für die Anträge einer Überwachung, die eigentlich geprüft werden müssten (aber 97% durchgewunken) und öffentlich informiert werden sollte, diese gesetzliche Pflicht jedoch nicht erfüllt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netzwerken mit Mehrwert

Wann ist welche Plattform passend, welches Tool ist nützlich für meine Orga, Content-Produktion und E-Collaboration. Online Leute hinterfragen das ständig. Aber Menschen aus anderen Branchen kennen kaum Seiten wie Hive oder T3N. Während wir unsere Familien via Slack und google organisieren, Whatsapp-Gruppen meiden und Marketing Automation als heiligen Gral beschwören, setzt sich die Echtzeit-Kommunikation unter normalen Menschen unaufhaltbar durch.

Heute spreche ich bei Helvetia Mitarbeitenden über Netzwerken mit Mehrwert und wie sich das positiv auf den Job auswirkt. (Am Ende gebe ich zusätzlich ein paar simple Tipps, wie man sich etwas sicherer online bewegen kann.)

 

Wir kommunizieren heute anders und mehr

70% der Leute verwenden das Smartphone für Whatsapp und 39% für Social Media Plattformen. Fotografieren 33%. Wir sprechen mit Emojies und in Bildern. Die drei Affen haben wir zweckentfremdet und wir können gut neben einander kommunizieren. Nicht zwangsläufig mit Anwesenden 🙈. Wir dokumentieren Kleinigkeiten, Nützliches, Unnützes, Begegnungen und Dinge, die wir uns merken möchten. Wir führen wesentlich mehr Dialoge in kürzer Zeit. Immer genau jetzt. Chat spielt eine riesige Rolle.

 

Warum dann noch Social Media?

  • In Kontakt bleiben
  • Selbst-Position
  • Statements, Diskussion, Fragen
  • Geburtstagsreminder
  • Grössere Kollegen- und Freundeskreise
  • die vielen Themen von Menschen werden sichtbar
  • Wir lieben Geschichten (als Pausengefühl?)

 

Wie können wir besser Netzwerken?

Die Frage nach dem Wo beantwortet die Story, die geeigneten Zuhörer oder auch Interaktionswünsche. Wenn wir also nicht nur mit Whatsapp kommunizieren, sind es Plattformen. Überlegen wir uns dort jeweils, wie wir wirklichen Mehrwert teilen. Ich persönlich tue das lieber einmal weniger als zu viel. Dauer-Sharer sind mir oft zu viel und es wirkt auch UnglaubwürdigWenn aber, dann achte ich auf diese simplen Qualitätskriterien:

  • Inhalte: unterhaltsam, nützlich oder bindend, (ggf, erklären, warum ich das teile)
  • Fremde Inhalte abonnieren (Branchen-News, Firmen, Personen)
  • ausgewählte Inhalte meiner Firma nur teilen, wenn ich einen Bezug dazu habe
  • Bilder: immer mit Text, Bezug herstellen
  • Interaktion: kommentieren, sharen, liken, Verbindung schaffen
  • Persönlichkeit zeigen (Meinung, Gelerntes, Neben-Themen)
  • Wertschätzung: Menschen vorstellen, erwähnen, gratulieren
  • Zeitnah, lieber vorher statt nachher (das ist der Echtzeit-Kommunikation geschuldet)

Mein Zeitaufwand ist etwa 1 h pro Tag. Bei manchen reicht evtl. 1 h pro Woche und Influencer haben ein paar Stunden täglich.

Vorteile für den eigenen Job

  • Positionieren, Sichtbarkeit intern und extern
  • Mit Themen (auffind-) und kontaktierbar
  • Bestehende, neue Kontakte pflegen
  • Bei Jobwechsel in Kontaktbleiben
  • Branchen-, Themen-, Firmen-News abonnieren
  • Gefunden werden als Kandidat für möglichen neuen Job
  • Wissen in Gruppen austauschen

 

öffentlich, aber sicher

Ein paar Tipps, wie man sich etwas sicherer bewegt, und was man tun kann, wenn das eigene Instagram Profil kopiert wurde, gibt es auch noch am Ende der Präsi. Das hat im Vortrag aber nur Raum für eine Nebenbemerkung.

  • Private Suche (Inkognito und Duckduckgo (mobile App)
  • Sichere Chat-Apps (Signal, Threema, Telegram..)
  • Cloud- und wichtige Accounts mit 2-step-authentication
  • Eigene und andere E-Mail Adresse hüten
  • Keine Social Logins (bestehende Accounts für andere)
  • Geburtstag + Name + Foto sind zusammen eindeutige Identifikationsmerkmale

Hier ist die Präsi zum Vortrag

Storytelling und Distribution

Heute darf ich einen Vortrag für Händler im B2B halten. Die Präsentation beleuchtet verschiedene Aspekte. Dankeschön an meine Kollegin, Daniela Wassmer, für ihre Inputs zu Tools und Headlines.

    • Storytelling
    • Ebenen der Content Qualitäten
    • Distribution
    • Tools
Für den Workshop heute, könnt Ihr hier das Handout als pdf runterladen.

In SlideShare ist nur der Vortrag (ohne Workshop Teil) –>

Wie Online Tools und Trends den Job-Alltag verändern

Dass das Internet verändert, wie Menschen miteinander kommunizieren, ist klar. Silos, Grenzen und Hierarchien passen nicht mehr zu unserer vernetzten Welt. Neue Arbeits- und Lernformen haben sich etabliert. Agile Prinzipien sind nötig. Auch ausserhalb von Firmen und unabhängig von Schlüsselpersonen entsteht Wissen fortlaufend. Dieses ist ortsunabhängig und kontextbezogen nutzbar. In Echtzeit. Ich lade die Gäste zu einem Praxisausflug ein, wie wir im Job lernen und Mehrwerte generieren können. Anschliessend tauschen wir Erfahrungen aus, diskutieren über Tools und wo Hebel zur Veränderung zu suchen sind.

Ich freue mich, dass ich an der Connecta 2018 in Bern dabei sein darf.

Solche tolle Speeches und Workshops, ich werde leider nicht alle gleichzeitig besuchen können.

Der Weg zum erfolgreichen Blog

Zweimal im Jahr führe ich zusammen mit der KV Business School in Zürich einen Tages-Workshop ‚Der Weg zum erfolgreichen Blog‘ durch. An diesem Tag werden wir, nebst den Grundlagen zu Corporate Blogging, insbesondere den Fokus auf die Rolle des Blogs in der Gesamtstrategie legen, wie Inhalte gestaltet sein müssen und wie die Redaktion eines Corporate Blogs organisiert werden kann.

Mehr zum Thema Corporate Blog.

Zur Anmeldung hier entlang bitte.

Fit for Social Networking

An einer shqa-academy-Fortbildung „Fit for Social Networking- Professionelle und sichere Social Media Anwendungen im Life Science-Bereich“ halte ich den Praxis-Workshop: Facebook im Privat-Einsatz.  Die Weiterbildung steht unter der Leitung von Prof. Andrea Belliger, worauf ich mich besonders freue.

Ich habe den Input-Vortrag so gegliedert:

– Online Verhalten und Kommunikation privat
– Rückzug ins „Private“
– Plattformen-Struktur und Formate
– eigener Auftritt
– Daten und Begriffe
– Warum sehe ich die Inhalte, oder auch nicht
– Chats und Tools
– Community Standards und was erlaubt ist

Hier ist die Präsentation von meinem Vortrag inkl. Workshop „Facebook ganz privat“.

Content Marketing für Kantonalbanken – strategisch und umsetzbar

Zusammen mit meiner Kollegin, Daniela Wassmer, und Sandro Hofmann, Valiant Bank AG, waren wir als Referenten am VSKB Marketingsymposium der Kantonalbanken eingeladen. Die Einladung versprach: Content Überflutung und Finanzthemen machen öffentliche Dialoge schwer. Plattformen werden immer komplexer. Wie Sie mit Content Marketing trotzdem punkten, hören Sie im Vortrag von Su Franke. Sie erhalten strategische Eckpfeiler, Qualitätsmerkmale für Content und Branchen-Beispiele, vor allem aber auch umsetzbare Impulse. Diskutieren Sie im anschliessenden World Café die Themen, die Sie aktuell beschäftigen und tauschen Sie sich mit Praktikern aus. Daniela Wassmer (hat leider über Nacht ein Virus zu schaffen gemacht und sie konnte nicht dabei sein. Aber Sandro Hofmann und ich haben tolle Impulse World-Café mit Sandro Hofmann, Valiant Bank AG mitgenommen und wohl auch einige geben können.

Su Franke

Es geht schnell um mehr als nur Content

Sandro hat mit den Banken-Vertreter diskutiert: Wenn man über Content Marketing spricht, werden die Grenzen meistens rasch gesprengt und zahlreiche andere verwandte/betroffene Themen kommen auch zur Sprache. Was die Bankenleute beschäftigt:

Organisationen

  • Wie stellt man sich auf?
  • welche Ressourcen benötigt das?
  • Welches Know-how?
  • Wie schafft man bei der Redaktion den Spagat zwischen Jahresplanung und rollender Planung?
  • Wie hält man genug Freiraum für Spontanes/Aktuelles?
  • Themenwahl: Was ist denn relevant? Wie biete ich Mehrwert?
  • Spielregeln/Guidelines
  • Der Change im Kopf

    Auf fast allen Ebenen müssen wir umdenken: im Marketing/in der Kommunikation, bei der IT/Security, im Management und bei allen Mitarbeitenden. Beispiel: zu Beginn musste ich in den Fachbereichen quasi um Inputs/Inhalte betteln, heute kommen die Leute zu mir mit Wünschen/Ideen, so dass ich auch mal etwas ablehnen muss.

  • Unterstützung des Managements (ein/e Gotte/Götti aus dem obersten Management, evt. sogar CEO, ist hilfreich)
  • Employee Advocacy: Wie mache ich Mitarbeitende zu Botschaftern/Köpfen?
  • Etwas mehr Mut/Frechheit und/oder Selbstironie würde Banken generell gut tun
  • Neue Fehlerkultur. Auch den Mut haben, mal etwas zu versuchen und evt. damit zu scheitern.

Sandro Hofmann, Valiant Bank AG

In beiden World-Cafés ging es um den Change. Wir müssen verstehen, dass Content Marketing nicht nur markentreue Inhalte sind, sondern Menschen die wichtige Rolle spielen. Die Angst, wenn Themen-Owner die Bank verlassen, aber als „Kopf“ positioniert wurden, ist noch da. Wir haben auch über Tools gesprochen. Swot.io haben zwei Banken im Einsatz, um einfach Inhalte an Kollegen zuzuweisen. Interessiert waren die Leute auch an Modellen, wo alle bloggen dürfen zum Beispiel. Aber leider werden solche Ideen schon im Keim erstickt. Eine Teilnehmerin fand es schwierig, weil das Wording zu unflexibel ist.

 

Inputs aus der Community und WIR Bank

Danke nochmals für die vielen Inputs aus der Community. Hier sind alle Meinungen, woran Content Marketing bei Banken oft scheitert, natürlich mit Inspiration, es besser zu tun. Und danke an Patrick Möschler, der Pate für den Titel war. Jonas Kiefer von der WIR Bank hat viel verraten über ihr Vorgehen und Einstellung.

 

Handout vom Vortrag
Content Marketing trägt Zinsen

Bloggen für Fotografen

Zusammen mit Jürg Stuker (yay) haben wir einen freundschaftlichen Workshop mit dem Verein ‚photo professionals‘. Wir sprechen wir über Blogs (auch Plattformen), was das eigentlich ist/sein könnte und welche Rolle sie für Fotografen spielen können. Content Marketing Aspekte beleuchten wir ebenso, wie ein paar ein paar technische Grundlagen. Wir setzen einen einfachen Blog auf und vorallem um. An diesem Nachmittag spielen wir mit Bild, Text und Ideen zu mehr Sichtbarkeit.